Wir denken oft, Vergebung sei vor allem etwas für den anderen. Doch zuerst befreit sie den, der vergibt – sie löst die unsichtbare Kette, mit der wir an die Verletzung gebunden bleiben.
Jesus verbindet Vergebung eng mit dem eigenen Leben: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“ Geben und Empfangen gehören zusammen.
Vergebung ist selten ein einmaliger Akt, eher ein Weg. Manchmal müssen wir dieselbe Sache mehrmals loslassen, bis sie ihre Macht verliert.
Ausprobieren: Denke an eine kleine Verletzung, die du mit dir trägst. Sprich innerlich aus, dass du sie heute ein Stück loslässt.
